Montag, 15.04.2019

Zweimal Silber und einmal Bronze beim „Großen Preis der Stadt Tolmezzo“

Beim internationalen Judo-Großevent, der „37. Trofeo Internazionale Citta di Tolmezzo“, standen heuer wieder 500 Judoka aus elf Nationen (Italien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Malta, Slowakei, Tschechien, Ungar, Polen und Georgien) auf den Matten.

Für die Osttiroler Judoka ist die Teilnahme an diesem Klasseturnier seit Anbeginn eine Ehre: Es waren die beiden Osttiroler Judoikonen und Sensei (= Judomeister) Franz Staller und Anton Waldner, die mit ihren Schützlingen schon vor dreißig Jahren die - insbesondere bei tiefwinterlichen Verhältnissen – mitunter recht abenteuerliche Reisen über den Plöckenpass in Angriff genommen haben. Denn internationale Gegner sind für jeden Judoka eine Bereicherung. Heuer war die Judo Union Raiffeisen Osttirol mit 6 Athleten vertreten und auch diesmal gibt es Erfreuliches zu vermelden.

Zweimal Silber: Mit drei Siegen und nur einer Niederlage schaffte es Sarah-Marie Wibmer (U16/-44 kg) wieder klar auf‘s Podest. Für den begehrten Turniersieg in Tolmezzo fehlte aber auch diesmal nicht viel. Wie schon beim internationalen Turnier von Vöcklabruck stand sie im Finalkampf wieder mit ihrer der Tschechin Kristyna Pakorna auf der Matte. Zwischen den beiden scheint sich eine grenzüberschreitende Freundschaft zu entwickeln, was im Judosport ja nicht selten vorkommt, denn Judo ist ein internationaler Sport.

Eine tolle Vorstellung lieferte Manuel Wiesler in der Allgemeinen Klasse (-60 kg) ab. Der exzellente Judotechniker, der sein Können und Wissen ja als Trainer an den heimischen Judonachwuchs weitergibt, zog mit zwei Siegen in das Finale ein, wo er allerdings dem Italiener Allessio Tores unterlag.

Ausgezeichnete Dritte: Mit viel Selbstvertrauen betrat Angelina Lublasser (U16/-57 kg) die Tatamis und das war auch die Basis für den Erfolg, denn Judo ist Kopfsache. Angelina besiegt in der ersten Runde die Italienerin Sara Salerno, musste sich im Zweitrundenkampf aber der späteren italienischen Turniersiegerin Alessia Ponsini geschlagen geben. Damit war ihr das kleine Finale um Bronze sicher: Angelina hielt mentale Stärke und besiegte die Italienerin Melissa Fiorenza.

Gelungenes Comeback: Es war nur eine Frage der Zeit, Wettkampfleidenschaft unabwendbar. Magdalena Goller (U21/-63 kg), unsere leidenschaftliche und fürsorgliche Nachwuchstrainerin und neuerdings auch Sektionsleiterin in Lienz, hat bei ihrem Comeback den ausgezeichneten fünften Platz erkämpft. Sie hat leider schon im Auftaktkampf die spätere Turniersiegerin vorgesetzt bekommen, kämpfte sich aber in der Hoffnungsrunde noch auf den ausgezeichneten fünften Platz vor.

Mit dem Mut eines Musketiers warfen sich auch wieder unsere beiden Jungs Rainer Preßlaber (U15/-66 kg) und Patrik Wibmer (U15/-81 kg) ins Turniergeschehen. Für beide war nach einer Auftaktniederlage das Turnier leider schon vorbei. Das passiert jedem Judoka - nicht nur einmal in seinem Judoleben. Die beiden haben aber wieder alles gegeben, um als Sieger von der Matte zu steigen und das ist ihnen in jedem Fall gelungen.

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