Donnerstag, 02.05.2019

Dreimal Edelmetall für Osttirols Judonachwuchs

Beim internationalen Osterpokalturnier der Stadt Kufstein zählt jeder Sieg und man darf vor allem kein Osterhase, äh‘ Angsthase, sein, will man an diesem Judogroßturnier teilnehmen, das alljährlich am Ostermontag in der beeindruckenden „Kufstein Arena“ am Fischergries direkt am Inn abgehalten wird und das auch heuer wieder 489 Athletinnen und Athleten aus 10 Nationen (AUT, CZE, GER, HUN, ITA, CRO, LAT, NED, ROM, SUI) angezogen hat. Das junge Team der Judo Union Raiffeisen Osttirol kämpfte beherzt, alle 9 Teilnehmer schafften es unter die Top-Ten, sechs davon kämpften bereits um die Medaillen, Matthias Unterrainer, Viktoria Brugger und Sarah Berger wurden mit Edelmetall belohnt.

Dreimal Edelmetall: Mit einer beeindruckenden Siegeszuversicht startete Viktoria Brugger (U14/-48 kg) ins Turnier. Sie zog mit drei Siegen durch die Hauptrunde bis ins Finale, wo sie sich allerdings der starken Oberösterreicherin Vanessa Medl geschlagen geben musste. Die Silbermedaille bereitete Viktoria große Freude. Die zweite Silbermedaille holte sich Matthias Unterrainer (U16/-42 kg), für den die Goldmedaille zum Greifen nahe war: Matthias legte im Finalkampf gegen den Deutschen Peter Schäfer vom JC Nürnberg wieder extrem hohes Kampftempo vor und bürdete seinem Kontrahenten auf diese Weise bereits zwei Passivitätstrafen auf. Eine dritte Verwarnung hätte bereits den vorzeitigen Sieg für Matthias bedeutet und hätte es dazu – dem Kampfverlauf entsprechend – wohl nur noch einiger wenige Sekunden bedurft. Matthias zog es jedoch vor, den Kampf aktiv mit einem Wurf vorzeitig zu beenden und wurde aber just im Moment des Angriffes vom Gegner gekontert. Matthias nahm’s mit viel Sportgeist: „Spaß machen Kämpfe, wenn ich gewinne, aber auch, wenn dem Gegner so ein schöner Konter gelingt.“ Einen Medaillenplatz erkämpfte sich auch Sarah Berger (U16/+63 kg), sie traf nach einem Sieg und einer Niederlage im Halbfinale im „kleinen Finale“ auf die Deutsche Lea Luber, behielt stets die Oberhand und durfte sich schließlich über die Bronzemedaille freuen.

Hervorragende fünfte Plätze: Freud und Leid erlebten Franziska Oppeneiger (U12/-36 kg), Sarah-Marie Wibmer (U14/-40 kg) und Felix Thaler-Gollmitzer (U14/-50 kg). Alle drei kämpften sich beherzt ins Halbfinale, wurden dort gestoppt, kämpften sich aber über die Hoffnungsrunde wieder bis zum „kleinen Finale“, also dem Kampf um Bronze, vor. Leider mussten alle drei ihren Kampf abgeben.
Weitere Top-Ten-Platzierungen: Jakob Unterrainer (Platz 7: U12/-46 kg), Robin Baumgartner (Platz 9: U14/-46 kg) und Chiara Piffer (Platz 9: U14/-40 kg) gehören zweifelsohne zu Osttirols Judo-Nachwuchshoffnungen mit Potential, die immer für einen Medaillenplatz gut sind. Dass es diesmal mit einem Podestplatz nicht klappte, nahmen die drei mit Disziplin, wie es dem Naturell eines Judoka eben entspricht.

Zufriedene Trainer: „Es geht bei allen um die Leistung im Wettkampf, es zählt nie nur der Erfolg in Form von Medaillen. Unsere Kids haben sich toll in Szene gesetzt, sich gegenseitig motiviert und sie erleben Freude genauso gemeinsam, wie enttäuschende Momente und das ist uns besonders wichtig“, so das stolze und zufriedene Trainer-Trio Leonhard Unterrainer, Stephan Berger, Manuel Wiesler und Markus Piffer.

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