Montag, 06.05.2019

Edelmetall für Judoka Fabian Waldner und Manuel Wiesler beim internationalen GALLIA-Turnier von Gallneukirchen

Beim internationalen GALLIA-Judoturnier von Gallneukirchen, das mit 134 Startern aus 25 Vereinen und 3 Nationen (Deutschland, Österreich und Tschechien) stark besetzt war, legten sich die Osttiroler Judoka ordentlich ins Zeug: Fabian Waldner gewann Silber, Manuel Wiesler Bronze, Magdalena Goller ist zurück, Gabriel Bretschneider zog (vorzeitig) zurück und Angelina Lublasser kämpfte einen Judo-Marathon.

TOP-Leistung: Fast das Maximum an vollen Punkten, sprich Ippon-Siegen holte diesmal Fabian Waldner (AK/-60 kg) heraus. Er konnte eine Top-Leistung abrufen, kämpfte sich mit drei Ippon-Siegen souverän ins Finale, wo er sich dem regierenden Österreichischen U18-Meister Alexander Klaus-Sternwieser vom ASKÖ Reichraming beugen musste.

Doppelstart: Einen Doppelstart der besonderen Art legte Manuel Wiesler hin. Am Freitagabend noch in der Judo-Bundesliga für die SU Noricum Leibnitz im Einsatz, verlor Manuel Wiesler (AK/-66 kg) seinen ersten Kampf gegen den Gallneukirchner Florian Schlader relativ unglücklich: Er dominierte seinen Gegner über die ganze Zeit, setzte noch zu einem spektakulären Uranage (Rückenwurf) an, wurde aber gekontert. Den zweiten Kampf gewann Manuel in überzeugender Manier vorzeitig mit Ippon. Den dritten Kampf verlor er gegen den starken und späteren Sieger Valentin Leonfellner. So erreichte Manuel noch den 3. Platz.

Comeback: Magdalena Goller (AK/-63 kg), die nicht nur als Sektionsleiterin den Lienzer Judonachwuchs betreut, sondern auch selbst wieder auf der Wettkampfmatte steht, kämpfte gegen die Deutsche Eliza Zacharias aus Berlin mit einem klaren Ippon-Sieg reüssieren. Das kleine Finale um Platz drei ging dann leider verloren. Der Wettkampf fühlte sich für Magdalena Goller jedenfalls schon wieder sehr gut an und mit einem ausgezeichneten fünften Platz geht es bestimmt mit voller Zuversicht in die Zukunft.

Alles probiert: Wer kennt das nicht. Es gibt Tage, da geht gar nichts. Gabriel Bretschneider (AK/-81 kg) erwischte einen solchen. Nach einer Auftaktniederlage gegen den Berliner Leon Fink konnte Gabriel im zweiten Kampf gegen den Oberösterreicher Felix Stadler zwar einige gute Akzente setzen. Er musste den Kampf nach einem Armhebel jedoch vorzeitig beenden und stieg vorsorglich auch aus dem Turnier aus.

Ehrgeizig und zäh: Besonders stolz ist das ganz Team auf Angelina Lublasser (U17 und AK/-57 kg): Die Jüngste im Team (14 Jahre) stellte sich nicht nur der U17-Gegnerschaft, sondern als Draufgabe auch noch der Gegnerschaft in der Allgemeinen Klasse. Angelina absolvierte acht (!) Kämpfe, besiegte in der Allgemeinen Klasse die Berlinerin Maja Rickert mit Ippon und landete dort auf Platz 4. Eine solche Willensleistung ist bemerkenswert und für Angelina das wohl Allerwichtigste war und ist die starke Empfindung, nach mehreren kleineren, lästigen Verletzungen endlich wieder stabil für den Wettkampf zu sein.

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