Dienstag, 11.06.2019

Ein schöner Judo-Tag und jede Menge Medaillen

Kämpfen bei Freunden, bei herrlichem Sommerwetter in einem luftigen Zelt und jede Menge Medaillen, genau genommen 7 Goldmedaillen, 5 Silbermedaillen, 2 Bronzemedaillen sowie eine ausgezeichnete Platzierung in der Vereinswertung – das war der Finaltag des diesjährigen Südtirol-Pokales in St. Lorenzen bei Bruneck, an dem wiederum über 300 junge Judosportler teilnahmen.

Zwischendurch zeigten die Herren aus Leifers, St. Lorenzen und Osttirol im freundschaftlichen Team-Wettbewerb ihr Können und verliehen diesem Bewerb eine besondere Note.
Schon seit Jahren besteht enge freundschaftliche Bande zwischen den Südtiroler und Osttiroler Judokas und deswegen zählt der Südtirol-Pokal in St. Lorenzen bei Bruneck auch nicht nur zu den Pflichtveranstaltungen für die Judo Union Osttirol, sondern auch zu den absoluten Lieblingsveranstaltungen. Der heimische Judonachwuchs kämpfte frischfröhlich auf, mühte sich ordentlich ab und wurde dafür reichlich mit Edelmetall belohnt. So kämpften die Osttiroler Nachwuchsjudoka:

Die Goldmedaillengewinner: Den perfekten Tag erwischten Jonas Mariacher (Schüler/-28kg), Franziska Oppeneiger (Schüler/-37 kg), Raphael Baumgartner (Schüler/-32 kg), Elia Pucher (Schüler/-50 kg), Felix Thaler-Gollmitzer (A-Jugend/-50 kg), Sarah-Marie Wibmer (B-Jugend/-40 kg) und Rainer Presslaber (B-Jugend/-65 kg), die sich in bester Form präsentierten und den Sprung auf das oberste Siegertreppchen schafften.

Die Zweitplatzierten: Starke Leistungen, auch wenn eine (Final-)Niederlage dabei war, zeigten auch die Zweitgereihten Joel Mariacher (Schüler/-50 kg), Robin Baumgartner (B-Jugend/-46 kg) - der frischgebackene Tiroler Meister und sein St. Lorenzner Kontrahent lieferten sich einen starken Fight, Rainer Presslaber (B-Jugend/open), Patrik Wibmer (B-Jugend/-73 kg) und Angelina Lublasser (B-Jugend/-57 kg), die mit dem Kragengriff ihrer Südtiroler Kontrahentin ihre liebe Not hatte, dafür aber mit einem herrlichen Tani-otoshi, eine spezielle, technisch anspruchsvolle Wurftechnik, die man offensiv und defensiv einsetzen kann, reüssierte.

Die Bronzemedaillengewinner: Einen Podestplatz erkämpften auch Leo Riepler (Kinder 2/-29 kg) und Alois Niederegger (Schüler/-36 kg). Die beiden Jungs erhielten als Belohnung die Bronzemedaille umgehängt. Leonhard Niederegger (Kinder 2/-27 kg) und Emily Wibmer (Schüler/-33 kg) kämpften so tapfer, dass auch sie noch – als Fünftplatzierte – noch mit einer schönen Medaille belohnt wurden.
Mit diesem beachtlichen Medaillensatz schaute für die diesmal zahlenmäßig kleine Osttiroler Mannschaft der ausgezeichnete 8. Rang in der Vereinswertung heraus.

Ein Judo-Schmankerl zwischendurch: Zwischen den Kinder- und Schüler- bzw. Jugendbewerben wurde wieder der beliebte Teambewerb der Elite ausgetragen. Das heimische Herren-Team mit Manuel Wiesler (-66 kg), Matthias Ritsch und Florian Gurschner (beide -73 kg), Gabriel Bretschneider (-81 kg) und Mario Riepler (-90 kg) stand den Teams von St. Lorenzen und Leifers gegenüber und musste sich jeweils knapp mit 3 zu 2 geschlagen geben. Die Punkte für die Osttiroler holten Bundesligakämpfer Manuel Wiesler und Kaderathlet Gabriel Bretschneider, die Judotechniken vom Feinsten zeigten. Ein hartes Los übernahm kurzfristig unser Freund und Gastkämpfer Matthias Ritsch vom JC Fieberbrunn, der mit Ivan Peristi und dem Spanier Garcia zwei absolute Klassekämpfer erwischte. Wenn man von etwas begeistert ist, funkeln die Augen. Die Augen von Florian Gurschner leuchteten geradezu, als es für ihn hieß, „im Dienste der Mannschaft“ gleich zwei Gewichtsklassen aufzusteigen. Er musste sich den beiden 90-Kilo-Bröckchen von St. Lorenzen und Leifers zwar geschlagen geben, brachte mit seiner Beweglichkeit und Schnelligkeit aber richtig Schwung in die Kämpfe. Ein ähnlich schweres Los zog Mario Riepler, der in die Kategorie plus 90 kg aufstieg und dort unter anderem auf den EM-Bronzemedaillengewinner 2018 in der Kategorie +100 kg, Francesco Iannone, traf.

„Aus unserer Sicht haben wir Bronze gewonnen, und nicht Gold und Silber verloren“, resümierten die Trainer Jakob Berger und Michl Rainer, die sich bei ihren St. Lorenzener Freunden rund um Karlheinz Pallua noch einmal für die herzliche Gastfreundschaft, die hervorragende Organisation (Wettkampfprogramm auf Videowall) und natürlich für die beste kulinarische Versorgung bedanken möchten.

Bild  anzeigen
Bild  anzeigen
Bild  anzeigen
Logo Sponsor Tirol - Unser Land Logo Sponsor Uniqa Logo Sponsor Opel & Beyschlag Logo Sponsor Scott Austria Logo Sponsor Sportamt der Stadt Innsbruck