Mittwoch, 16.10.2019

Tiroler Judo-Nachwuchscup 2019 – 1. Runde

„Ich mag‘ Wettkämpfe, weil man stärker wird und dazulernt …“

Mit diesem coolen Spruch eines Nachwuchsjudoka bei der ersten Runde des Tiroler Judonachwuchscups im „Matreier Tauerncenter“ am 06.10.2019 hat der Bursche „des Pudels Kern“, oder anders gesagt, den Sinn und Zweck des Tiroler Nachwuchscups treffend beschrieben:

Der Tiroler Nachwuchscup wird in zwei Runden ausgetragen und beschert jenen Judoka, die in ihrer Gewichtsklasse beide Runden gewinnen, neben den Medaillen auch noch den Titel "TirolcupsiegerIn". Der Wert des Nachwuchscups liegt aber vor allem darin, dass sich die jungen Judoka über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus weiterentwickeln können und so wundert es auch nicht, dass sich dieser Bewerb in den vergangenen Jahren zu einer attraktiven Konkurrenz entwickelt hat.

Am vergangenen Sonntag, den 06.10.2019, war Matrei in Osttirol Austragungsort der 1. Runde des Tiroler Judonachwuchscups. Mit den beiden, vom Landesverband nominierten Hauptverantwortlichen, Wettkampfleiterin Renate Wassermann und IFJ-Kampfrichter und seines Zeichens auch Vizepräsident Peter Lichtblau wurde der Bewerb von zwei absoluten Judo-, Turnier- und Organisationsprofis mit einer Perfektion und Ruhe abgewickelt, dass es für alle Beteiligten in der Halle nur so eine Freude war. Eine tolle Arbeit leistete auch das junge Organisationsteam der Judo Union Raiffeisen Osttiroler rund um Obmann Leonhard Unterrainer.

Zum Sportlichen: Am Start waren 132 Sportler und Sportlerinnen aus 13 Vereinen aus Tirol, Steiermark und Südtirol, wobei die heimischen Nachwuchsjudoka mit 5 Gold-, 6 Silber- und 7 Bronzemedaillen, somit sohin achtzehn Mal Edelmetall ganz vorne mitmischten und hinter dem stärkster Verein mit 31 Startern, dem Judozentrum Innsbruck (15x Gold, 8x Silber und 5x Bronze) sowie St. Lorenzen aus Südtirol (6x Gold, 3x Silber und 1x Bronze) auf Platz drei der Vereinswertung zu liegen kamen.

5x Gold: Mit jeder Menge Power und Köpfchen legten Katja Köll (U11/-28 kg), Franziska Oppeneiger (U11/-40 kg), Viktoria Brugger (U15/-52 kg), Sarah-Marie Wibmer (U15/-40 kg) und Felix Thaler-Gollmitzer (U13/-55 kg) ihre Gegner auf die Matte. Dafür gab es verdientermaßen die Goldmedaille.

6x Silber: Wie kleine Wirbelwinde bewegten sich Lina Hutter (U11/-25 kg), Viktoria Swette (U11/-32 kg) um die Matten und ihre Gegner. Einmal ging’s knapp daneben, oje, da wurde es die Silbermedaille. Ebenso die Silbermedaille erkämpften Miriam Raffler (U13/-48 kg), Joel Mariacher (U13/-46 kg), Robin Baumgartner (U15/-50 kg) und Rainer Presslaber (U15/-73 kg). Gratulation an alle.

7 ½ x Bronze: Dass sich ein Stockerlplatz ausgehen würde, konnte man bei Einsatz von Alois Niederegger (U11/-38 kg), Elia Pucher (U13/-55 kg), Emily Wibmer (U13/-36 kg), Franziska Oppeneiger bei ihrem Doppelstart U13/-40 kg, Carolina Ortner (U15/-40 kg), Leonie Ganzer (U13/-44 kg) und Chiara Piffer (U15/-44 kg) schon erahnen. Sie wurden allem mit der Bronzemedaille belohnt.
Eine „halbe“ Osttiroler Bronzemedaille hat es auch noch durch Antonia Wenzel gegeben: Antonia die zweite, also das zweite von gesamt drei Mäderln unseres Judo-Ehepaares Elisabeth Waldner-Wenzel und Gernot Wenzel, hat bei den U11-Mädchen -25 kg nämlich tapfer die Bronzemedaille für ihren Stammverein SU Noricum Leibnitz erkämpft.

Die Gegner wackelten zweitweise, kamen auch in Schieflage, nur ganz umfallen wollten sie nicht:
Raphael Baumgartner (U13/-38 kg), Pascal Stadler (U13/-42 kg) und Emily Wibmer beim Doppelstart (U111/-36 kg) kamen mit dem vierten Platz ganz knapp neben dem Siegespodest zu stehen. Alois Niederegger (Doppelstart U13/-38 kg), Chiara Piffer (Doppeltstart U13/-44 kg), Carolina Ortner (U13/-40 kg), Pascal Stadler (U15/-42 kg) und Simon Oberhuber (U11/-34 kg) kämpften tapfer und wurden für ihre fünften Plätze bzw. den siebenten Platz und den Mut auch mit einer Medaille belohnt.

Das Betreuerteam um Obmann Leonhard Unterrainer ist jedenfalls sehr stolz auf seine tapferen Nachwuchskämpfer, die mit herzerfrischendem Elan am Werk waren und sich einer starken Konkurrenz stellten.

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