Mittwoch, 22.11.2017

Ein Wechselbad der Gefühle für Sabrina Hofmann beim Cadet European Judo Cup in Györ

Das Glück war ihr zuletzt wahrlich nicht hold. Platz 7 bei den „Koroska Open“, Platz 5 bei den Staatsmeisterschaften AK und beide Male waren es nur Kleinigkeiten zu einem Podestplatz. Am 18.11.2017 ging Sabrina Hofmann beim U18-Europacup im ungarischen Györ mit gesamt 317 Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen an den Start. Ein Erfolg war Sabrina leider nicht gegönnt.

Sabrina, die diesmal als einzige Tirolerin auf der Matte stand, erwischte mit der Französin Vicky Peigne gleich eine Titelanwärterin, startete mit viel Elan in die Begegnung und fand auch gleich zwei gute Möglichkeiten, die jedoch keine Wertung brachten. Dann griff die Französin im Bodenkampf mit einer Würgetechnik an. Sabrina gelang es noch, in den Stand zu gelangen, schaffte es allerdings nicht, ihre Kontrahentin mit dem ganzen Körper von der Matte zu heben, womit der Kampf unterbrochen worden wäre. Aufgeben und abklopfen wollte Sabrina auch nicht. Fest im Würgegriff der Französin, beendete der Kampfrichter den Kampf korrekt vorzeitig mit Ippon zugunsten der Französin. Nachdem diese bis ins Finale durchmarschierte und Sabrina damit sozusagen in die Hoffnungsrunde mitnahm, stand Sabrina im ersten Hoffnungsrundenkampf mit der Ungarin Roza Gyertyas auf der Matte. Sabrina musste diese dann aber leider – noch ehe der Kampf begann - unverrichteter Dinge wieder verlassen. Der Grund: Man hatte Sabrina irrtümlicherweise noch im Wertungssystem weitergeführt. Gemäß dem, für Europacups gültigen Reglement ist ein Athlet aber dann vom weiteren Turnierverlauf ausgeschlossen, wenn dieser – wie in diesem Falle aufgrund einer Würgetechnik – den Kampf nicht selbst durch Abklopfen beendet. Die Enttäuschung bei Sabrina war zunächst natürlich groß: „Ich hätte sehr gerne weitergekämpft!“

Trainer Michl Rainer: „Sabrinas Enttäuschung ist verständlich. Es waren zuletzt immer nur Kleinigkeiten, Sabrina arbeitet konsequent an sich und dann wieder so ein Würgepech - und das gleich in doppelter Auflage: Einmal den Kampf verloren und dann auch noch der Stopp in der Hoffnungsrunde.“

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