Mittwoch, 04.04.2018

Judoerfolge beim internationalen Osterpokalturnier von Kufstein

Am Ostermontag, 02.04.2018, fand in der Kufstein Arena das internationale Kufsteiner Osterpokalturnier in den Altersklassen U12 bis U18 statt. Besetzung und Wettkampfniveau waren wiederum sehr stark: 608 Athleten aus 10 Nationen (AUT CZE GER HUN ITA CRO LAT NED ROM SUI) standen sich auf insgesamt 6 Wettkampfmatten gegenüber. Die Judo Union Raiffeisen Osttirol war mit 8 Judokas vertreten. Die Motivation der Judokas war entsprechend groß. Mit zwei Silbermedaillen, einer Bronzemedaille sowie drei fünften Plätzen konnten die heimischen Judokas eine hervorragende Bilanz ziehen.

Ein schweres Los, im wahrsten Sinne des Wortes, erwischten Victoria Brugger und Sarah-Marie Wibmer: Viktoria Brugger verpasste ihr Gewichtslimit um 200 Gramm und musste in der U14 bis 40 kg antreten. Die Gegnerinnen dort waren zu übermächtig. Viktoria zeichnete sich aber durch große Tapferkeit aus.

Ebenfalls eine Gewichtsklasse aufsteigen musste Sarah-Marie Wibmer, die in der U14 bis 36 kg antrat. Im ersten Kampf gegen Franziska Massur aus München hatte Sarah-Marie kein Glück, wurde sie doch bei ihrem eigenen Wurfansatz gekontert. In der Hoffnungsrunde konnte Sarah-Marie aber einen Kampf gewinnen. Sie belegte damit den guten 5. Platz.

Ein schneller Ippon-Sieg gelang Leonie Brugger (U16/+63 kg) in ihrem Auftaktkampf gegen Kosovase Sejdiu aus Münchberg. Gegen die weiteren Gegnerinnen, die Ungarin Reka Strbik und Laura Summer aus Krems konnte sie leider nicht gewinnen. Letztendlich belegte auch Leonie, die heuer ihr erstes Jahr in der U16 bestreitet, den guten 5. Platz.

Marc Girstmair (U16/-66 kg) konnte den deutschen Eugen Bergholz kurz vor Kampfende mit Wazari bezwingen. Gegen seinen Innsbrucker Freund Raphael Greunz zog er diesmal den Kürzeren. In der Hoffnungsrunde konnte Marc noch einen Kampf gewinnen und belegte den guten 5.Platz.

Einmal mehr zeigte Leonie Raneburger (U16/-48 kg) ihr besonderes Gefühl für diesen Zweikampfsport. Obwohl Leonie – gemessen an nationaler und internationale Wettkampferfahrung – noch zu den Newcomern zu zählen ist – sie betreibt Judo erst seit drei Jahren), kämpfte sich die vielseitig begabte Matreierin bis ins Finale vor, wo sie der Berlinerin Lea Stahlbock den Vortritt lassen musste. Der 2. Platz in diesem starken Feld lässt jedenfalls auf eine gute Zukunft hoffen.

In der U18 waren die Osttiroler mit ihren Dauerkämpfern Fabian Waldner (-60 kg), Gabriel Bretschneider (-73 kg) und Fabian Ernst (-81 kg) vertreten.
Fabian Ernst konnte leider keinen Kampf für sich entscheiden. Etwas zu leicht, fand er gegen den Deutschen Dominik Löllgen nicht das richtige Mittel. Im zweiten Kampf gegen den Hamburger Tim Renner zeigte Fabian einen starken Kampf, verlor aber doch mit 2 Wazari.
Fabian Waldner bot dem späteren Sieger Martin Hannak aus Tschechien lange Paroli, verlor aber knapp mit Wazari. In der Hoffnungsrunde zahlte sich das intensive Training der letzten Wochen aus und er konnte erst den Deutschen Moritz Geiger und dann den Tschechen Matej Semancik mit feinen Techniken bezwingen und den verdienten 3. Platz einfahren.

Einen Länderkampf Österreich-Deutschland absolvierte Gabriel Bretschneider: Mit seinem Spezialwurf, dem Ura-Nage, bezwang er die beiden Deutschen Roman Motschanov und Killian Kappelmeier mit schönen Ippon-Siegen. Im Finale musste sich Gabriel mit zwei Wazari gegen den neuen Südwestdeutschen Meister Leon Schreder aus Hessen geschlagen geben.

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