Dienstag, 22.05.2018

Osttiroler Judoka mit Spitzenleistungen in Zeltweg

Spitzenplatzierung von Judoka Matthias Unterrainer

Der Austria Cup in Zeltweg gilt als eines der größten und stärksten Nachwuchsturniere in Österreich. Auch diesmal veranstaltete das Judoteam Zeltweg unter Obmann Horst Waltersdorfer ein Turnier der Spitzenklasse. 608 Starter aus 18 Ländern waren bei der U10-U16 am Samstag, 12.05.2018, vertreten. Mit von der Partie waren 7 Nachwuchsfighter der Judo Union Raiffeisen Osttirol: Einer mischte ganz vorne mit, alle anderen zeigten ebenso ansprechende Leistungen.

Ganz vorne im europäischen Nachwuchs mischte Matthias Unterrainer mit: Mit einem wunderschönen Hüftwurf besiegte er den Rumänen Sandu. Danach folgte ein ebenso schneller Ipppon-Sieg gegen Dionisio vom Team Italy. Matthias musste sich dann zwar im Einzug ins Finale dem Rumänen Fudulu leider geschlagen geben, den Kampf um Bronze in der Klasse U14/-38 kg entschied Matthias aber mit einem weiteren Ipponwurf in höchst eindrucksvoller Manier.

Drei Top-Ten-Plätze holten sich Martin Kröll, Marc Girstmair und Leonie Raneburger:
In der U14/-60 kg versuchte sich der Matreier Martin Kröll das erste Mal auf einem Turnier dieser Größe. Der Einstieg gelang perfekt, er besiegte den Franzosen Duluye. Im zweiten Kampf unterlag er jedoch dem Italiener Rodaro und in der Hoffnungsrunde dem Wiener Beksultanov. Ein Achtungserfolg ist der 7. Platz aber doch allemal.

Dasselbe gilt für Marc Girstmair, U16/-60 kg, der zwar seinem Auftaktgegner und späteren Turniersieger Motricaly aus Moldawien unterlag, sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde gegen seinen Landsmann Loris Patzl aus Leoben noch auf Platz 7 vorkämpfte.
Etwas besser erging es Leonie Raneburger, U16/-52 kg: Die Neapolitanerin Amendolz konnte Leonie zum Auftakt besiegen. Gegen Maier aus Zeltweg und Huber aus Treffen konnte Leonie leider nichts mehr ausrichten und belegte am Ende ebenso den 7. Platz.

Den Sieg gesucht, aber nicht gefunden haben diesmal Jakob Unterrainer, Felix Thaler-Gollmitzer und Leonie Brugger:
Jakob Unterrainer, U12/-42 kg, hatte nicht gerade Losglück: Er lieferte in Runde eins gegen den späteren Turniersieger Lahoda aus Tschechien einen super Fight, der aber zugunsten des Tschechen endete. In der Hoffnungsrunde musste er sich dem Moldawier Baciu geschlagen geben. Ein Moldawier namens Motricaly war es auch, der Felix Thaler-Gollmitzer, U12/-46 kg, Trainingspartner von Jakob, in der Hoffnungsrunde besiegte und diesem damit den Weg zu einer Medaille versperrte. Leonie Brugger, U16/+63 kg, konnte sich gegen die Slovenin Heric leider nicht schnell genug einstellen, verlor und war damit aus dem Turnier.

Mit der Spitzenplatzierung von Matthias, den drei Top-Ten-Plätzen, vor allem aber mit der Bereitschaft der jungen Kämpfer, engagiert zu kämpfen, zeigten die zwei Betreuer Leonhard Unterrainer und Lois Bstieler hoch zufrieden und wurde dieser Erfolg bei einer Riesenpizza ordentlich gefeiert.

Top-Leistungen der Judoka beim internationalen Zeltweger Judoturnier

Das internationale Zeltweger Judoturnier, das zur Austrian-Cup-Serie gehört, gilt als eines der stärksten Nachwuchsturniere in Österreich. Über 800 Starter aus 18 Ländern kämpften am 12. und 12. Mai 2018 im Zeltweger Sportzentrum auf 6 Matten. Die Qualität der Kämpfe ließ keine Wünsche offen. Osttirols Judoka schnitten ganz hervorragend ab.

Zufrieden mit ihrer kämpferischen Vorstellung konnten Fabian Ernst (-81 kg) und Gabriel Bretschneider (-73 kg) bei ihrem Antritt in der U18-Altersklasse sein, wenn diesmal auch kein Medaillenplatz herausschaute.

Bronze für einen, der nicht aufgibt: Gabriel Bretschneider entschied sich für einen Doppelstart in der U21-Kategorie und sollte für seinen Ehrgeiz belohnt werden. Mit dem Kärntner Rossmann machte Gabriel kurzen Prozess, er konterte ihn nach wenigen Sekunden. In der zweiten Runde gelang ihm mit dem Sieg über Vinzent Leonfellner, dem er eine Woche zuvor noch unterlag, aber eine kleine Überraschung: Er besiegte den Oberösterreicher mit einem perfekten Hüftwurf und anschliessendem Festhalter mit Ippon. Um den Einzug ins Finale unterlag er dem Slovenen Bergant. Mit dem Kremser Julian Schlögel stand ihm im Bronzekampf ein wettkampferprobter Gegner gegenüber. Der Kampf war ausgeglichen, ging in den „Golden Score“ wo Gabriel seinen Gegner mit einer schönen Kontertechnik bezwingen konnte. Eine, für nicht (mehr) möglich gehaltene Bronzene war der Lohn.

Wieder am Podest: Manuel Wiesler, AK/-60 kg, startete mit einem Freilos in den Bewerb. In Runde 2 besiegte er den Süditaliener Pasquale mit Ippon und stand im Finale. Dort lieferte er sich mit seinem italienischen Dauerkontrahenten Boris Gubiani einen tollen Fight, der Italiener konnte mit dem Tempo des Matreiers nicht mithalten, erhielt zwei Bestrafungen. Nur durch eine kurze Unachtsamkeit kurz vor Kampfende, die einem Offensivkämpfer wie Manuel schon mal passieren kann, verlor er den Finalkampf noch knapp und wurde damit ausgezeichneter Zweiter.

Umwerfende Polizistin: Christina Raffler, AK/-70 kg, am Vortag noch in der Damen-Bundesliga für Sanjindo Bischofshofen erfolgreich, konnte den ersten Kampf für sich entscheiden. Nach einer Niederlage in Runde zwei kämpfte Christina im Kampf um Bronze den wohl längsten Kampf des gesamten Turniers: Erst nach mehr als 12 Minuten Kampfzeit gelang ihrer Gegnerin die entscheidende Wertung.

Auf der Höhe: Sabrina Hofmann setze allem aber eine Krone auf: Unser Gold-Girl gewann die 48-kg-Klasse sowohl in der U21, als auch in der AK. In allen Kämpfen konnte Sabrina vorzeitig mit Ippon gewinnen und machte ihrer, am Mattenrand ausharrenden Mama damit wohl ein ganz besonderes Muttertagsgeschenk.

Summa Summarum: „Wir können trotz unserer relativ begrenzten Trainingsmöglichkeiten immer wieder auch bei solchen Großturnieren Erfolge verzeichnen“, so ein erfreuter und zufriedener Trainer und Wettkämpfer Manuel Wiesler.

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